Straußenführer 2016



Anzeigen:











Im Gespräch mit Mundologia-Abenteurer Mario Goldstein

Sehnsucht nach Wildnis und Einsamkeit

Der Fotograf und Buchautor Mario Goldstein und seine Frau Ramona kehrten der durchstrukturierten, hektischen Welt den Rücken und ließen sich im Rhythmus der Natur durch die Wildnis Kanadas und Alaskas treiben. Die Befahrung des gigantischen Yukon River, 3000 Kilometer bis zur Mündung in die Beringsee auf einem selbstgebauten Floß, wurde für sie zur ungeahnten Herausforderung. Seine mitreißende Abenteuerreportage „Sehnsucht Wildnis – Quer durch Kanada und Alaska“ wird am 5. Februar 2017 um 19 Uhr auf dem Mundologia-Festival im Konzerthaus Freiburg zu sehen sein. Mit Mario Goldstein sprach Janine Böhm.

Foto von Mario Goldstein in der Wildnis, im Hintergrund ein Berg

Mario Goldstein: Autor, Fotograf und Abenteurer

Artikel weiterlesen »

„Die Sache Makropulos“ am Theater Freiburg

Vera Nemirova inszeniert Leos Janáceks Oper mit Katerina Hebelková als Primadonna

Der Zeiger auf dem großen Zifferblatt steht still. Die Zeit ist angehalten für die Operndiva Emilia Marty, die, weil sie als Kind von ihrem Vater ein Lebenselixier zu trinken bekam, inzwischen 337 Jahre zählt: In Leos Janáceks Oper „Die Sache Makropulos“ am Freiburger Theater verkörpert die tschechische Mezzosopranistin Katerina Hebelková die Primadonna. Und macht aus der geheimnisvollen Figur eine sinnliche, selbstbewusste, von den Männern begehrte Frau, die ihr zerbrechliches Inneres mit dem Glanz des Erfolgs schützt.

Foto von Opernsängerin Katerina Hebelková als Primadonna, sie sitzt vor einem großen Ziffernblatt und schminkt sich

Katerina Hebelková in Leos Janáceks Oper „Die Sache Makropulos“ – zu sehen bis Mitte Januar im Theater Freiburg © Maurice Korbel

Artikel weiterlesen »

Im Theater Basel sucht Caligula die Freiheit in der Grausamkeit

Inszenierung von Antonia Latella im Schauspielhaus

Dies vorweg: im Theater Basel, wo „Caligula“ jetzt in einer Inszenierung von Antonia Latella im Schauspielhaus gespielt wird, klammert man alle Anspielungen auf die Gegenwart aus. Caligula ist wie ein Kind, das zu schnell Verantwortung übernehmen musste und zynisch geworden ist. Dass man sich im Herbst 2016 von “Caligula” im Theater Basel dennoch geradezu unangenehm angefasst fühlt, hat mit dem Ergebnis der Wahl in den USA zu tun. In dem Stück begegnet uns ein Herrschertyp, der beratungsresistent ist und allein seiner eigenen Meinung zu folgen scheint. Das Unberechenbare und die Furcht, die damit einhergeht, ist die Grundlage seiner Herrschaft.

Szenenbild mit sieben Schauspielern aus "Caligula" im Theater Basel. Manche tragen keine Hosen, ihre Körper werfen große Schatten auf die rote Wand im Hintergrund

Vincent Glander, Thomas Reisinger, Steffen Höld, Martin Hug, Thiemo Strutzenberger und Katja Jung in “Caligula” © Sandra Then

Artikel weiterlesen »

Queeres Theater mit erfrischend einfachen Mitteln

Das “Prinzip Katamaran und andere Identitäten” vom Theaterkollektiv RaumZeit

Wann ist der Mensch ein Mann? Eine Frau? Oder eben einfach: MenschIn? Wer möchte behaupten, es gäbe nur zwei Geschlechter? Wer möchte ernsthaft bestreiten, dass nicht jedermann oder -frau mit mehr oder weniger Anteilen des jeweils anderen Geschlechts ausgestattet ist? In Wahrheit sind die Übergänge fließend, zwischen den Polen des männlichen und des weiblichen Prinzips wären unzählige weitere Geschlechter – „andere Identitäten“ – anzusiedeln. Eigentlich… Sind sie aber nicht. Denn da hält das „Prinzip Katamaran“ seinen Riegel vor, das, wie sein Name schon sagt, aus nur zwei Polen besteht. Dazwischen: Nichts.

Szenenbild mit Nic Reitzenstein vom Theaterkollektiv RaumZeit in "Prinzip Katamaran und andere Identitäten"

Nic Reitzenstein (Schauspiel und Regie) in “Prinzip Katamaran und andere Identitäten” © Sebastian Schulz

Artikel weiterlesen »

Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ wirbelt über die Bühne des Freiburger Theaters

Viel Hokuspokus und Situationskomik

Im November 2009 wirbelte Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ schon einmal über die Bühne des Großen Hauses – und war das mit Abstand erfolgreichste Kinderstück in der Ära von Theaterintendantin Barbara Mundel. Jetzt wurde Thalia Kellmeyers Inzenierung des Kinderbuchklassikers mit neuer Besetzung wieder aufgenommen und verbuchte sofortigen Erfolg.

Szenenbild aus "Die kleine Hexe" im Theater Freiburg: Der Revierförster trägt die kleine Hexe huckepack

Die kleine Hexe (Marie Jordan) und der Revierförster © Maurice Korbel

Artikel weiterlesen »

„Herbert Maier. Wer wir sind“ – Ausstellung im Museum für Neue Kunst Freiburg

Eine Bestandsaufnahme des Menschlichen

Unter den Hunderten von Aquarellen findet sich auch ein Selbstporträt. „Wer sind wir (selbst)“, das in diesem Jahr entstanden ist, zeigt den Kopf Herbert Maiers, einen Querschnitt und einen Längsschnitt durch sein Gehirn. Die Augen geschlossen, über das Gesicht laufen Farbschlieren. Vielleicht tot, vielleicht während einer Messung der Gehirnaktivitäten. Denn irgendwo muss es ja sitzen, das Bildgedächtnis. Irgendwo muss es einen eigenen Ort geben für all das, was wir in unserem Leben jemals gesehen haben.

Foto aus Herbert Maiers Atelier. Auf Regalbretten im Hintergrund sind zahlreiche ungerahmte Gemälde von Menschen zu sehen, manche wirken fotorealistisch, andere wie Zeichnungen von Skulpturen, Masken und Büsten

Herbert Maier: Visuelle Bibliothek, Atelieransicht © Bernhard Strauss

Artikel weiterlesen »

„Concept and Idea in Art“ – Künstlerbuch-Ausstellung im Kunstraum Alexander Bürkle

150 Bücher aus der Sammlung der niederländischen Brokken-Zijp Foundation of Art werden in Freiburg ausgestellt

Bei der Entwicklung eines Künstlerbuches spielen Form, Inhalt und Material auf intensive Weise zusammen, verbinden sich Bild und Text, ergänzen sich Handwerk, Grafik und Typografie. Mit rund 150 Exemplaren aus der niederländischen Sammlung der Brokken-Zijp Foundation of Art wird diese eigensinnige Gattung derzeit im Kunstraum Alexander Bürkle vorgestellt, teils ergänzt um Werke der hauseigenen Sammlung.

Foto von ausgestellten Künstlerbüchern von Richard Tuttle, aufgenommen im Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg

Werke von Richard Tuttle im Kunstraum Alexander Bürkle © Bernhard Strauss

Artikel weiterlesen »

Das RKK Klinikum wächst weiter

Geriatrische Frührehabilitation zeigt Wirkung

Um Patienten auch in einer immer älter werdenden Gesellschaft eine optimale Versorgung anbieten zu können, hat das RKK Klinikum seinen Schwerpunkt für Altersmedizin ausgebaut. Die im Frühjahr 2016 im St. Josefskrankenhaus eröffnete Station IDA (Interdisziplinäre Altersmedizin) hat sich bereits nach wenigen Wochen bewährt.

Foto von Dr. Bernd Köster in weißem Kittel auf der Station IDA des RKK Klinikums

Dr. Bernd Köster auf der Station IDA des RKK Klinikums

Artikel weiterlesen »